Hasle
Hasle wird gern als "Ruhrgebiet Bornholms" bezeichnet, und in der Tat ist dort ein wenig mehr Industrie angesiedelt als anderswo auf der Insel, so z. B. neben der Fischindustrie die Gewinnung von Ton und das Brennen von Ziegeln und Klinkern. Der moderne Hafen hat das Flair eines Industriehafens und scheint für die kleine Stadt etwas groß geraten. Da man nun schon das Material vor Ort hatte, baute man hier auffällig viel in Ziegel- und Klinkerbauweise, wohingegen sonst in den Bornholmer Kleinstädten das Fachwerk bei Weitem überwiegt. Aber auch in Hasle bestätigen die Ausnahmen die Regel.
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Hier sieht man eine für Bornholm typische Fischräucherei, wie man sie in jeder Stadt findet, meist mit zwei oder noch mehr Öfen, hier ist nur einer vorhanden |
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Das Meer südlich von Hasle. Dort landen bis heute mit der Flut große Stücke Steinkohle, die auch in der Nähe Hasles während des zweiten Weltkrieges aubgebaut wurde. Aufgrund der minderwertigen Qualität stellte man aber den Abbau bald wieder ein. An dieser Stelle gibt es die für die Töpfer-und Klinkerindustrie bedeutenden Vorkommen an Ton. |
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Ein Zeuge des Tagebaus ist der Rubinsee, eine alte Kohlegrube, der heute idyllisch in einem Wald südlich von Hasle gelegen ist. |
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